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  • 1 Förderer
    Die Arbeit der Ausbildungspaten wäre ohne Förderer und Unterstützer nicht denkbar. Der Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung danken wir herzlich für ihre großzügige und langjährige Förderung (2007 - 2012). Die Stadt Hannover ermöglicht das Projekt Ausbildungspaten von Beginn an. Wir danken auch herzlich für die Unterstützung durch die Ratsmitglieder und dem Sozialdezernat und der VHV Stiftung.
  • 2 Ziel des Projektes
    Mit ehrenamtlichen Ausbildungspaten soll die Situation von Jugendlichen, die eine berufliche Ausbildung beginnen möchten, verbessert, die Ausbildungsquote erhöht und die Abbrecherquote verringert werden. Die Teilnahme an dem Projekt steht grundsätzlich jedem Jugendlichen offen. Besonders möchten wir aber Jugendliche fördern, die nach dem Hauptschulabschluss in eine Ausbildung starten wollen.
  • 3 Begleitung und Beratung
    Die freiwilligen Ausbildungspaten stehen den Jugendlichen als Ansprechpartner zur Seite, beraten bei der Berufswahl und unterstützen in der Bewerbungsphase. Das vorletzte Schuljahr ist der ideale Zeitpunkt für den Beginn der Zusammenarbeit.
  • 4 Netzwerke
    Der überwiegende Teil der Ausbildungspatinnen und -paten ist noch berufstätig. Ein umfassendes Netzwerk, das den Jugendlichen zugute kommt.
  • 5 Kontakt
    Wer sich für eine Projektmitarbeit interessiert, kann sich bei uns melden und einen Gesprächstermin vereinbaren: Constance Meuer und Kurt Kühnpast: Tel. 300 344-83 Offene Sprechstunde für Schüler, Lehrer, Eltern, Ausbilder und neue Paten jeden Donnerstag 15 – 18 Uhr

Ausbildungspaten

Ein Projekt zur Förderung der beruflichen Ausbildung von Jugendlichen

 

Projekthintergrund
Der Mangel an Ausbildungsplätzen macht es für Jugendliche schwer in eine betriebliche Ausbildung zu kommen. Besonders Kinder und Jugendliche aus bildungsfernen Familien und mit Migrationshintergrund verlassen die Schulen mit Hauptschulabschluss oder sogar ganz ohne Abschluss. Sie sind vom Ausbildungsplatzmangel am stärksten betroffen. Ihnen fehlt während und nach der Schulzeit auf dem Weg in einen qualifizierten Erwerbsberuf wirksame Hilfe. Viele der Herkunftsfamilien sind aus den verschiedensten Gründen wie Erwerbslosigkeit, mangelnde Marktkenntnisse, Verlust der Vorbildfunktion etc. mit der Unterstützung ihrer Kinder in den Bereichen Schule, Berufsfindung und Ausbildung überfordert. So besteht für eine erhebliche Zahl von Jugendlichen heute nach Beendigung der Hauptschulzeit kaum eine Chance, ihren Lebensweg eigenständig zu gehen.

Hauptzielgruppe für eine Ausbildungspatenschaft
Die Teilnahme an dem Projekt steht grundsätzlich jedem Jugendlichen offen. Besonders möchten wir aber Jugendliche von Hauptschulen fördern. Nach einer Studie der Bertelsmannstiftung („Jugend und Beruf – repräsentative Umfrage zur Selbstwahrnehmung“, Juli 2005) sind für Hauptschülerinnen und Hauptschüler bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz geringes Selbstbewusstsein, Motivationsschwierigkeiten und erhebliche Ängste um ihre Chancen charakteristisch.


Die Ausbildungspatenschaft
Die freiwilligen Ausbildungspaten stehen den Jugendlichen als Ansprechpartner zur Seite, beraten bei der Berufswahl und unterstützen in der Bewerbungsphase. Sie motivieren, wenn nicht gleich alles auf Anhieb klappt und ermutigen, auch andere Hilfen anzunehmen.

Die Ausbildungspatenschaft soll möglichst früh beginnen. Das 2. Halbjahr des vorletzten Schuljahres ist der ideale Zeitpunkt für den Beginn der Zusammenarbeit zwischen den Jugendlichen und den Ausbildungspaten. In vergleichbaren Projekten hat man die Erfahrung gemacht, dass das gemeinsame Herangehen an die Aufgaben, die mit der Ausbildungsplatzsuche verbunden sind, wichtig ist. In dieser Zeit entwickelt sich die Beziehung. Falls später Krisen oder Konflikte im persönlichen oder betrieblichen Umfeld zu bewältigen sind, bietet die gewachsene Beziehung eine gute Grundlage zur Überwindung der Probleme. Die Patenschaft ist als „Eins-zu-Eins-Betreuung“ auf die Dauer von ca. 2 Jahren angelegt, sie kann aber auch bis zum erfolgreichen Abschluss der Ausbildung dauern.

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